Einmal französischer Winzer sein?

Frankreich gehört zu den wichtigsten Weinanbaugebieten auf der Welt und ist bekannt für seine kräftigen und feinen Bordeauxweine, seinen edlen Champagner und seine spritzigen Cidre! Wir werden zwar wahrscheinlich niemals einen wahren französischen Rotwein alla Merlot in unseren Gärten heranzüchten können, aber dafür unseren eigenen Cidre herstellen können!

 

Was benötigt man:

Viele Äpfel, eine Saftpresse oder ein einfaches Tuch, Zucker und Hefe, Plastikflaschen und ein Gärspund als Verschluss

Anleitung:

  • Mengenverhältnis: aus einer Anzahl von 50 Äpfeln gewinnt man knapp 30 Liter Cidre
  • Die Äpfel müssen gewaschen werden, kleingeschnitten werden und mithilfe der Saftpresse zu Saft pressen.
  • Das Apfelextrakt in einen Kanister zur Weiterverarbeitung füllen, ganz wichtig ist das Verschließen des Kanisters durch den Gärspund, sonst müsste man jeden Tag die Gase entweichen lassen und darauf achten, dass keine Luft in das Gefäß gelangt – was ja fast unmöglich ist!
  • Auf ein Kilogramm Äpfel kommen 1,5 kg Zucker, bei älteren Äpfel kann man etwas weniger Zucker hinzu mischen, da diese meistens einen höheren Zuckeranteil besitzen!
  • Die Gärhefe hinzufügen, um den Gärprozess zu beschleunigen – so hat man spätestens nach zwei Wochen einen selbstgemachten Hauscidre!

Sie sehen, es geht ganz einfach, seine französische Winzerseite herauszukehren und sich und seine Freunde mit dem ganz eigenen Apfelwein zu überraschen! Und was gibt es besseres, als im Herbst das ganze Fallobst zu etwas Besonderem und Schmackhaften zu verarbeiten?

Tags: , ,

Leave a Reply